„Wetten, dass mein Gott echt stark ist?“ – Kinderbibelwoche in Reinheim

Ann-Katrin Büchler

Wetten, dass die Kinderbibelwoche echt klasse war?

Endlich war es so weit und es konnte wieder eine Kinderbibelwoche stattfinden! So verwandelte sich das Martin-Luther-Haus in den Herbstferien in ein Rabennest und Kinder von Reinheim bis Lützelbach machten sich mit Elia auf den Weg und erlebten abenteuerliche Geschichten von Elia und Gott. Wetten, dass mein Gott echt stark ist? Zu diesem Thema wurde gebastelt, gespielt, gesungen und gebetet. Wetten, dass mein Gott Feuer machen kann? Dazu wurden phantasievolle Windlichter erstellt. Wetten, dass mein Gott mir durch Raben Essen bringt? Wir haben Rabenmasken gebastelt und den Spieß einfach mal rumgedreht und Vogelfutterstationen aus Tetrapaks gebaut. Natürlich durfte auch leckeres Essen nicht fehlen und so wurde zum Beispiel Kürbissuppe gelöffelt und Pizza  gefuttert. Der Höhepunkt der Woche war für viele sicher der Abschlussgottesdienst am Sonntag, bei dem die Kinder ein Anspiel vortrugen, das sie während der Woche eingeübt hatten.

Austoben und Auftanken – Erlebnisweg für Familien rund ums Spießfeld in den Sommerferien  

Tanja Wolf

Bunt wehten die zahlreichen Luftballons an der ersten Station des Erlebnisweges. Es gab für jeden Teilnehmer einen Ballon, der mit Namen versehen auf eine Wäscheleine gehängt wurde. Dann ging es weiter zu zehn verschiedenen Stationen auf einem Rundweg am See entlang, durch Wald und Feld. Es durfte gespielt, gebastelt, eine biblische Geschichte gelesen , über Gelesenes nachgedacht, Fürbitten formuliert und Steine als Zeichen für alles Schwere, was man mit sich durchs Leben trägt, vor dem aus Weiden gebundenen Kreuz abgelegt werden. Zwischen den Stationen war viel Gelegenheit zum Austoben mit Spielen und Übungen für alle Sinne.  Stöcke wurden gesammelt und mit Wolle in Regenbogenfarben umwickelt. Sie leuchteten noch lange als Hoffnungszeichen am Wegesrand.

Kirche in der Natur – es kam gut an bei Klein und Groß –  wie die vielen positiven Rückmeldungen im Gästebuch zeigen.

Das Team: Andrea Pantring, Steffi Dreieicher, Tanja Wolf

„Der Natur auf der Spur“ – Kreativ-Workshops für Kinder

Stephanie Dreieicher

Unter dem Titel „Herbstfreuden“ boten die Gemeindepädagoginnen des Evangelischen Dekanats Vorderer Odenwald Workshop-Tage für Kinder von 6-12 Jahren an. An 4 aufeinanderfolgenden Tagen in der ersten Herbstferienwoche gab es in den Nachbarschaftsbereichen 1-4 verschiedene Angebote zum Kreativwerden. Montags konnten die Kinder mit Schmirgelpapier und Pinsel kreativ werden und sich dienstags in Groß-Umstadt auf Schatzsuche begeben.

Mittwochs begrüßten Pfarrerin Kerstin Groß und Gemeindepädagogin Stephanie Dreieicher 17 Kinder aus dem ganzen Gebiet des Dekanats zu einem kreativen Tag in Münster. Pfarrerin Groß begann den Tag mit einem Einstieg zum Erntedank in der Kirche.

Unter dem Motto „Der Natur auf der Spur“ konnten die Mädchen und Jungen dann 3 Stunden lang mit verschiedenen Naturmaterialien basteln und werkeln. Unterstützt von einem Team an Ehrenamtlichen, dem FSJler Tobias Meingast (Dekanat) sowie Gemeindepädagogin Tanja Wolf (Messel) konnten an verschiedenen Stationen Laternen gebastelt, Natur-Mobiles gebaut, T-Shirts mit Blättern bedruckt, Bienenwachskerzen gedreht und verpackt, sowie mit Seifenknete Figuren gefilzt werden. Nach so viel Kreativität wurde der Vormittag mit einem gemeinsamen Mittagessen beschlossen, bevor die Kinder mit allerlei schönen Dingen bepackt sich wieder auf den Heimweg machten.

Nachdem viele unserer üblichen Bastelaktionen wie das Oster- oder Martinsbasteln wegen Corona in der Vergangenheit ausfallen musste, war es schön, dass wieder etwas Kreatives für Kinder stattfinden konnte. Wenn auch mit entsprechendem Hygienekonzept, Testnachweis, Masken und Abstand. Die Kinder und das gesamte Team hatten auf jeden Fall viel Spaß und auch das Kinder-Adventsbasteln soll dieses Jahr wieder stattfinden (Samstag 11.12. in Altheim).

Stephanie Dreieicher M.A.

Gemeindepädagogin für Münster, Eppertshausen, Altheim/Harpertshausen

Evangelisches Dekanat Vorderer Odenwald

Kreativ mit Pinsel und Schmirgelpapier“ 

Andrea Pantring

So lautete das Motto für den ersten Herbstferien-Workshoptag in Langstadt. 19 Kinder und zahlreiche Teamer*innen  hatten viel Spaß an diesem Tag beim Stühle bemalen, Post-It-Halter und Handschmeichler aus Speckstein feilen und Perlenarmbänder fädeln. 

Zu Beginn waren wir mit Noah in der Arche unterwegs. Singen und beten, Spielen und Toben kamen an dem Tag auch nicht zu kurz. Zum Abschluss gab es ein leckeres Mittagessen, bevor die Kinder stolz mit ihren Werkstücken heimgingen.

„Findet das jetzt jede Ferien statt?“ und „Kann ich mich schon zum nächsten Workshop gleich anmelden?“   So waren viele begeisterte Kommentare zu hören.

Gemeindepädagogin Andrea Pantring und Team

Stationenweg

Stephanie Dreieicher

„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139,14) – Stationenweg für Familien rund um die Kirche

König David hat den Psalm als Gebet geschrieben, in welchem er zum Ausdruck bringt, wie und warum er in Gottes Augen wichtig und wertvoll ist.

Zu einem Stationenweg zu Psalm 139 waren Familien in den Herbstferien eingeladen.

Rund um die Evangelische Kirche gab es an 8 Stationen verschiedene Aufgaben und Impulse zu entdecken. Hier konnten Groß und Klein nun ebenso wie König David erfahren wie wunderbar, wertvoll und einzigartig Gott die Natur und Jede und Jeden von uns geschaffen hat.

„HERR, du erforschst mich und kennst mich“ (Psalm 139,1)

Da konnten sich Familien zum Beispiel darüber unterhalten, was ihre Namen bedeuten und wer sie ausgesucht hat und die Umrisse der Familienmitglieder mit Straßenkreise aufmalen.

An anderen Stationen galt es einen Baum näher zu betrachten oder einen Blick in den Himmel zu werfen und aus Naturmaterial ein Mandala zu legen um zu erkennen: Gott ist überall und uns immer nahe. Gottes Schöpfung ist wunderbar und voll von wunderbaren Kleinigkeiten. Oder wie es im Psalm heißt: „Wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“ (Psalm 139,14)

Zu uns Menschen gehören auch eine Vielzahl an Gefühlen, diese zu erkennen und beim anderen wahrzunehmen, konnten die Familien an Station 4 ausprobieren.

„Die Finsternis ist für dich nicht dunkel und die Nacht ist so hell wie der Tag.“ (Psalm 139,12). Mit verbundenen Augen sich zu Recht finden, einen Parcours laufen mit und ohne Hilfe, das konnte man an der nächsten Station ausprobieren. Auch Gott lässt uns nicht allein: „Überall führst du mich, Gott, und lässt mich nicht los.“ (Nach Psalm 139,10)

„Gott, du machst dir so viele Gedanken um mich. So viele Gedanken, wie Sandkörner am Strand!“ (Nach Psalm 139,17+18). Wie klein Sandkörner sind, konnte man mit Hilfe eine Lupe und einem mit Sand gefüllten Glas betrachten. Gott vergisst auch die Kleinsten nicht.

An der letzten Station ging es darum zu erkennen:

Klar, es gibt auch Vieles, das nicht schön ist, schief geht oder nicht gut läuft, aber es gibt auch immer Menschen, Erlebnissen, Sachen, … für die wir sehr dankbar sein können und dürfen. An dieser Station konnten die Familien das wofür sie dankbar sind, auf einen Zettel schreiben und an eine Wäscheleine hängen. Hier konnte man dann lesen wofür unsere Familien dankbar sind: Familie, Kinder, Freunde, das Zuhause, Gesundheit, das Leben und auch den Stationenweg.

Ich hoffe, Ihr hattet viel Spaß und eine gute Familienzeit! Und freue mich schon auf den nächsten Stationenweg für Euch!

Stephanie Dreieicher M.A.

Gemeindepädagogin

Lamaspaziergänge

Tanja Wolf

Die Lamatouren mit der Lebensschule Natur in Darmstadt fanden ebenfalls bei allerschönstem Sommerwetter statt. Die kleinen und großen TeilnehmerInnen waren wie immer restlos begeistert von Checkers, Pablo und den anderen Lamas und Alpakas. Die Kinder und Jugendlichen wachsen förmlich während dieser 2 Stunden, manchmal über sich hinaus. Es ist so schön, das zu beobachten!

Segelfreizeit in Glücksburg

In den Sommerferien fand für 14 – 17-jährige Jugendliche eine einwöchige Segelfreizeit in der hanseatischen Yachtschule in Glücksburg, an der Flensburger Förde statt. Alle 17 „Landratten“ haben in kurzer Zeit das Segeln gelernt und sind bei teilweise kräftiger Priese, unter vollen Segeln über das Wasser geglitten.

Radio Weinwelle wird SichtBar

Radio Wein-Welle, das Veranstaltungsradio der Evangelischen Jugend im Dekanat Vorderer Odenwald, war vom 17. – 20. September zum „Umstädter Weinherbst“, auf der UKW-Frequenz 88.9 MHz zu hören. Auf der UKW-Frequenz kann das Radioprogramm im Umkreis von ca. 25 Kilometern um Groß-Umstadt empfangen werden, über einen Live-Stream und die App ist es weltweit zu hören. Über 70 Ehrenamtliche zwischen 10 und 80 Jahren haben die fast 100 Sendestunden mit Inhalten, Musik und Moderation gefüllt. In Kombination mit der „SichtBar“, gab es erstmals ein Außenstudio, das von verschiedenen Standorten aus gesendet hat. Das große Team von Radio Wein-Welle freut sich immer wieder über neue „Gesichter und Stimmen“. Mach mit, als Moderator*in oder Techniker*in!                    www.radio-wein-welle.de

Enjoy the church

Kirche, Verkündigung und Gottesdienste einmal ganz anders erleben, ist die Idee von „Enjoy the Church“. Alle Konfirmand*innen des Dekanats Vorderer Odenwald waren hierzu eingeladen und über 200 Konfis haben die drei aufeinanderfolgenden Gottesdienste am 29. Oktober in der Stadtkirche in Groß-Umstadt besucht. Ein großes Vorbereitungsteam der evangelischen Jugend im Dekanat hat die Veranstaltung organisiert und konzipiert und mit „MrJoy“ einen bekannten Zauberkünstler und Magier zur Unterstützung eingeladen. Thema der Gottesdienste war, „Was gibt mir Kraft und Hoffnung im Leben?“ Mit vielfältigen Impulsen wurde das Thema entfaltet und die Kirche mit aufwendiger Licht und Soundtechnik ganz neu erlebbar. Ein Höhepunkt war der Abschlusssegen auf dem Marktplatz. Die Konfirmand*innen standen in einem großen Kreis und „MrJoy“ gestaltete ihn mit Leuchtkeulen und Musikuntermalung.

Vollversammlung der Evangelischen in Hessen und Nassau

Zweimal im Jahr steht ein großer Termin im Kalender der EJVO: Die Vollversammlung der ev. Jugend in Hessen und Nassau (VV). Nach 2 digitalen Vollversammlungen war die VV diesen November wieder in Präsenz.

Am Freitag den 5.11 fuhren Nina und Annika als Delegierte unseres Dekanats auf die ev. Jugendburg nach Hohensolms (bei Gießen). Und genau um diese sollte es auch das Wochenende übergehen, denn ihre Zukunft ist ungewiss. Die Kirche muss sparen und so eine Burg ist natürlich nicht billig. Nachdem wir bei einer Burgführung am Freitagabend die Burg besser kennenlernen konnten, stand der Samstag ganz im Zeichen von Workshops rund um die Burg und Jugendpolitische Bildung.

Am Vormittag hat Nina den Workshop zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit besucht. Am Nachmittag ging es in den Graffiti Workshop, wo die Gruppe drei Leinwände gestaltet hat für die Jugendburg. In der Mittagspause konnten dann alle unsere SichtBar kennenlernen. Ein Blickfang mitten im Burghof mit warmen Punsch zum Aufwärmen und Stationen der Nachhaltigkeitsbox.

In einem durch den Vorstand auf Landesebene und Jugendpfarrer Gernot Bach-Leucht organisierten Abendgottesdienst wurde dann der amtierende Vorstand unter großem Beifall und Dankbarkeit verabschiedet. Der Abend klang in einer geselligen Runde zusammen mit vielen Jugendlichen aus anderen Dekanaten im großen Rittersaal aus. Am Sonntag stand dann das Plenum, die eigentliche VV, an.

Um pandemiekonform Tagen zu können, wechselten wir unseren Standort in die Stadthalle von Allendorf. Dort lernten wir zunächst das Konzept und die Locations des nächsten Jugendkirchentags in Gernsheim kennen und wählten im Anschluss den Vorstand auf Landesebene neu. Mit Mareike Openczweski und Maren Kraus werden in den nächsten 2 Jahren beide Vorsitzendenposten durch junge Frauen aus unserer Propstei (Starkenburg) besetzt. Anschließend gab es noch ein paar Anträge aus verschiedenen Dekanaten zur Abstimmung, z.B. zum Thema klimaneutrale Freizeiten. Hieraus bildete sich eine neue Projektgruppe der EJHN in der Annika und Nina in Zukunft mitarbeiten wollen. Gegen 18 Uhr, nach 8 Stunden Plenum, wurde die VV mit einem Reisesegen beendet.

Drei spannende und aufregende Tage mit vielen neuen Begegnungen, Inspirationen und Eindrücken gingen auch diesmal wieder viel zu schnell zu Ende.

Wir freuen uns schon auf die nächste VV im Frühjahr im Kloster Höchst und vielleicht bist du ja beim nächsten Mal mit dabei!

Nina und Annika