Youngster – Schulung

Hannah Lieb

Am Sonntag, den 07. 11. 2021, fand die Youngster – Schulung von 10 – 16 Uhr im ev. Gemeindehaus in Groß-Umstadt statt.

Zu Beginn der Schulung wurden wir von Hannah Lieb, unserer Gemeindepädagogin, und Tobias Meingast, welcher im Dekanats sein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert, begrüßt. Dabei haben wir einige Kennlernspiele gespielt, um uns Alle ein wenig kennenzulernen.

Danach folgte der erste Punkt auf der Tagesordnung „Der ideale Teamer“. Dabei haben wir uns als angehende Teamer:innen überlegt, was eine:n gute:n Teamer:in ausmacht und worauf wir bei unseren Teamer:innen in der Konfi – Zeit Wert gelegt haben.

Dann ging es weiter mit dem Thema „Spiele“ und wofür diese nützlich sind. Wir haben gelernt, dass Spiele gerade zum Kennenlernen und zur Beschäftigung eine optimale Möglichkeit bieten, um die Stimmung aufzulockern und Pausen zu überbrücken. Dabei spielte auch der dritte Punkt unserer Schulung eine wichtige Rolle „Aufsichtspflicht und Rechte“. Ein wirklich wichtiges Thema für uns, da wir so viel über unser Verhalten als neue Teamer:innen lernen konnten und nun auch aufgeklärt über unsere Rechte sind.

Als wir dieses komplexe Thema besprochen hatten, gab es Mittagessen und eine Pause, bevor dann die Kindeswohl – Schulung begann. Dabei kam Manuela Bodensohn, unsere Dekanatsjugendreferentin, hinzu und hat mit uns zur Auflockerung zwei Spiele gespielt, unter anderem das Spiel „Nähe und Distanz“, wobei man seine eigene Grenze von körperlicher Nähe einer anderen Person gegenüber erfährt.

Die Kindeswohlgefährdung war für uns ein wirklich schwieriges, aber wichtiges Thema, da man vieles auf den ersten Blick gar nicht sehen und wissen kann. Doch wir als Teamer:innen konnten durch diese Schulung viele Anhaltspunkte und Handlungsschritte in Erfahrung bringen, die wichtig in so einem Fall sind, da wir durch unsere Jugendarbeit näher an den Jugendlichen sind und so vielleicht auch dessen Vertrauen gewinnen können, damit sie sich bei Bedarf uns anvertrauen können und wir für die entsprechende Hilfe sorgen können.

Nachdem wir diese ganzen Themen besprochen hatten und die Zeit fast vorbei war, haben wir zum Abschied darüber gesprochen, was wir von dem Tag gelernt und mitgenommen haben. Es hat sich gezeigt, dass die meisten wirklich etwas aus der Schulung lernen konnten und wir nun auch sicher wissen, was es eigentlich heißt, ein:e Teamer:in zu sein.